wahllupe.de · Die Wahl in ZahlenLandtagswahl Sachsen-Anhalt 2026
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Die Wahl in Zahlen, auf Basis des WohnlupenScores von Wohnlupe
Landtagswahl · Sachsen-Anhalt · 2026

Sachsen-Anhalt wählt

Am 6. September 2026 wählt Sachsen-Anhalt einen neuen Landtag. Wohnlupe zeigt für alle 14 Kreise die wahlentscheidenden Zahlen — Arbeit, Abwanderung, Gesundheit, Sicherheit, Digitales — plus Ergebnis 2021, aktuelle Umfragen und die Positionen der Parteien.

Tage
bis zur Wahl
Wahltag · Sonntag, 6. September 202614 wahlberechtigte Kreise
01

Der Steckbrief zur Wahl

Umfrage · Veränderung zu 2021

Gewählt wird 9. Landtag von Sachsen-Anhalt (97 Sitze, Verhältniswahl mit 5-%-Hürde).

Aktuelle Umfrage und Veränderung zur Wahl 2021

42
24
13
6
4
4
4
3
AfD▲ 21,2
CDU▼ 13,1
Linke▲ 2,0
SPD▼ 2,4
Sonstige▼ 3,3
Grüne▼ 1,9
BSWneu
FDP▼ 3,4

Gestrichelte Linie: 5-%-Hürde. Sonntagsfrage, INSA, Stand Mittwoch, 13. Mai 2026. Quelle: DAWUM — Umfragen verschiedener Institute (ODbL). ▲/▼ = Veränderung in Prozentpunkten ggü. amtlichem Ergebnis 2021 (Landeswahlleiter Sachsen-Anhalt — amtliches Endergebnis 2021); Wahlbeteiligung 2021: 60,3 %. Umfragen sind Momentaufnahmen mit statistischer Unsicherheit, keine Prognose.

02

Das Wahlgebiet auf einen Blick

WohnlupenScore je Kreis
im Land: wenigermehr

Blasengröße & Farbe = WohnlupenScore, gestreckt auf den Landesvergleich. Zahl = absoluter Score (0–100, bundesweiter Vergleich). Klick auf eine Region öffnet den Steckbrief. Daten & Analyse: wohnlupe.de

03

Die wahlentscheidenden Zahlen

Land-Schnitt · bester & schwächster Kreis

Diese Themen prägen den Wahlkampf. Hier mit dem Durchschnitt aller wahlberechtigten Kreise, verortet zwischen schwächstem und bestem Kreis, und daneben, was die Parteien dazu in ihren Programmen versprechen.

Arbeit & Wirtschaft
Jobs, Löhne, Wertschöpfung
Arbeitslosenquote7,59 %

Arbeitslosenquote. Weniger ist besser.

Medianeinkommen (Vollzeit)3.122 €/Monat

Mittleres Bruttoeinkommen vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer. Mehr ist besser.

BIP je Erwerbstätigem79.000 €

Wirtschaftsleistung je erwerbstätige Person (in 1.000 €). Mehr ist besser.

Was die Parteien wollen
AfDWill heimische Betriebe vor Großkonzernen bevorzugen, Bürokratie und Bauvorschriften abbauen, Mittelstand mit zinsgünstigen Krediten fördern.
CDUWill Top-Ansiedlungsregion Europas werden, Chemie- und Pharmastandort ausbauen, Bürokratie einfrieren, Energie bezahlbar halten.
DIE LINKEWill Tarifbindung zur Regel machen, einen Vergabemindestlohn von 16,50 Euro und ostdeutsche Industriearbeitsplätze erhalten.
SPDStärkt Tarifbindung per Tariftreuegesetz, will Netzentgelte deckeln und Bürokratie für Mittelstand abbauen.
GRÜNESetzt auf erneuerbare Energien als Jobmotor für günstigen Strom und gute regionale Arbeitsplätze.
BSWWill Deindustrialisierung stoppen, Chemiestandort und Mittelstand erhalten, Energiekosten senken und Tarifbindung stärken.
FDPWill Bürokratie abbauen mit Regeln, die ein Ablaufdatum haben, und Netzentgelte senken.
Demografie & Abwanderung
Wer bleibt, wer geht
Bevölkerungsentwicklung-0,47 %

Wie sich die Einwohnerzahl entwickelt. Wachstum spricht für Attraktivität.

Bildungswanderung (18–25 J.)-20,2 je 1 Tsd. EW

Zeigt, ob junge Leute zwischen 18 und 25 (z. B. für Studium oder Ausbildung) eher herziehen oder wegziehen — je 1.000 Einwohner dieser Altersgruppe. Ein negativer Wert heißt: Mehr junge Menschen verlassen den Kreis, als nachkommen.

Anteil 65+28,92 %

Anteil der Menschen ab 65 Jahren – als Struktur-Indikator zählt ein niedrigerer Anteil als jünger/dynamischer.

Was die Parteien wollen
AfDSetzt auf Anreize für junge Familien und stärkt den ländlichen Raum und sein Brauchtum.
CDUSetzt auf gleichwertige Lebensverhältnisse, starke Daseinsvorsorge und mehr ÖPNV auf dem Land.
DIE LINKESetzt auf einen flächendeckenden, bezahlbaren und verlässlichen ÖPNV und gute Daseinsvorsorge in der Fläche.
SPDWill ein vergünstigtes Deutschlandticket, einen günstigeren Führerschein und Ruf- und Nachtbusse im ländlichen Raum.
GRÜNEWill gutes Leben in Stadt und Land mit umfassendem Ausbau von Bus und Bahn.
BSWHält junge Menschen mit gutem ÖPNV, Rufbussen und einem gestärkten ländlichen Raum.
FDPWill den ländlichen Raum durch mobile Arztpraxen und Telemedizin als Daseinsvorsorge stärken.
Wohnen & Mieten
Leerstand, Neubau, Bautätigkeit
Leerstandsquote9,2 %

Anteil leerstehender Wohnungen. Weniger Leerstand spricht für eine gefragte Lage.

Neubauwohnungen je 1.000 EW1,81 je 1 Tsd. EW

Fertiggestellte Neubauwohnungen je 1.000 Einwohner – ein Zeichen für Bautätigkeit und Dynamik.

Baugenehmigungen je 1.000 EW1,33 je 1 Tsd. EW

Genehmigte neue Wohnungen je 1.000 Einwohner – die Bau-Pipeline der nächsten Jahre.

Was die Parteien wollen
AfDWill jungen Familien das eigene Haus erleichtern — mit zinsgünstigem Kredit bis 300.000 €, Teil-Schuldenerlass je Kind, weniger Bauvorschriften und günstigen Sanierungskrediten.
CDUWill schneller und einfacher bauen, Familien beim Erwerb von Wohneigentum unterstützen und den sozialen Wohnungsbau fördern; lehnt Mietpreisdeckel und Enteignungen ab.
DIE LINKEWill Mieten begrenzen, mehr bezahlbaren und sozialen Wohnraum schaffen, eine Landeswohnungsbaugesellschaft gründen und gegen Leerstand vorgehen.
SPDWill mehr bezahlbaren Wohnraum: sozialer Wohnungsbau (barrierefrei, altersgerecht, Wohnheime), günstigeres serielles Bauen, schnellere Genehmigungen und starke kommunale Wohnungsunternehmen.
GRÜNEWill Wohnen für alle bezahlbar machen — mit Mietendeckel, mehr sozialem Wohnungsbau und Schutz vor steigenden Mieten — und klimagerecht sowie barrierefrei bauen und Leerstand abbauen.
BSWWill bezahlbares Wohnen sichern: mehr Sozial- und gemeinnützigen Wohnungsbau, Mietsteigerungen begrenzen (bundesweiter Mietendeckel), keine Privatisierung bei Wohnungsnot, Eigentum fördern und schneller, günstiger bauen.
FDPWill schneller bauen und genehmigen, den Kauf der eigenen Wohnung erleichtern (u. a. Grunderwerbsteuer-Freibetrag beim ersten Kauf, auf Bundesebene) und stärker auf private Investoren statt strenge Regeln setzen.
Gesundheit & Pflege
Ärzte, Pflege, Versorgung
Hausärzte je 100.000 EW63,7 je 100 Tsd. EW

Wie viele Hausärztinnen und Hausärzte es je 100.000 Einwohner gibt. Mehr ist besser.

Ärzte je 10.000 EW14,58 je 10 Tsd. EW

Wie viele Ärztinnen und Ärzte (alle Fachrichtungen) es je 10.000 Einwohner gibt. Mehr ist besser.

Pflegeheimplätze je 10.000 EW146 je 10 Tsd. EW

Verfügbare Plätze in Pflegeheimen je 10.000 Einwohner.

Was die Parteien wollen
AfDWill keine Privatisierung von Krankenhäusern, mehr Investitionen in Kliniken und Ärzte für den ländlichen Raum.
CDUWill Krankenhäuser zu Knotenpunkten entwickeln, Praxisgründungen fördern und flächendeckend den Telenotarzt einsetzen.
DIE LINKEWill flächendeckende Versorgung, Krankenhäuser zurück in öffentliche Hand und stärkt Pflege und Hebammen.
SPDSichert Krankenhäuser nach Qualität und Erreichbarkeit durch verlässliche Investitionsfinanzierung; stärkt Pflege und ländliche Versorgung.
GRÜNEWill eine verlässliche, wohnortnahe Gesundheitsversorgung, auch in den ländlichen Regionen.
BSWWill wohnortnahe Versorgung sichern, Krankenhausschließungen stoppen, Ärztemangel bekämpfen und mehr Pflegepersonal gewinnen.
FDPSetzt auf mobile Arztpraxen und telemedizinische Angebote für die Versorgung auf dem Land.
Sicherheit
Kriminalität, Einbrüche & Verkehr
Straftaten je 100.000 EW7.617 je 100 Tsd. EW

Erfasste Straftaten je 100.000 Einwohner. Weniger ist besser.

Wohnungseinbrüche je 100.000 EW77,46 je 100 Tsd. EW

Wohnungseinbrüche je 100.000 Einwohner. Weniger ist besser.

Verkehrsunfälle je 100.000 EW419 je 100 Tsd. EW

Straßenverkehrsunfälle je 100.000 Einwohner. Weniger ist besser.

Was die Parteien wollen
AfDWer kriminell wird, soll sein Gastrecht verlieren und das Land sofort verlassen; setzt auf konsequente Abschiebung.
CDUWill die Polizei auf über 8.000 Stellen aufstocken, mit Tasern und Bodycams ausstatten.
DIE LINKESetzt auf Prävention als beste Polizei, lehnt Massenüberwachung ab und will Bürgerrechte schützen.
SPDWill Polizei ausreichend ausfinanzieren und entlasten, Prävention ausbauen und die Justiz handlungsfähig halten.
GRÜNESetzt auf mehr Personal bei der Polizei und einen starken, verlässlichen Rechtsstaat.
BSWWill die Landespolizei deutlich stärken, Justizverfahren beschleunigen und sozialen Ursachen von Kriminalität begegnen.
FDPWill Ausreisepflichtige per elektronischer Fußfessel kontrollieren und Ausreisepflichten konsequent durchsetzen.
Bildung & Familie
Schule, Abschlüsse, Betreuung
Schulabgänger ohne Abschluss11,59 %

Anteil der Schulabgänger ohne Abschluss. Weniger ist besser.

Betreuungsquote U365,84 %

Anteil der unter Dreijährigen mit Betreuungsplatz. Mehr heißt: bessere Chancen auf einen Platz.

Schulabgänger mit Hochschulreife25,85 %

Anteil der Schulabgänger mit allgemeiner Hochschulreife. Mehr ist besser.

Was die Parteien wollen
AfDWill kostenfreie Kinderbetreuung, geschlossenes statt offenes Kita-Konzept, Verbot von Gendersprache und Stärkung der Elternrechte.
CDUSetzt auf vier Tage Unterricht plus einen Praxistag, KI im Unterricht, Sprachtest vor Einschulung.
DIE LINKEWill einen Masterplan für gute Kitas und Schulen mit besseren Personalschlüsseln von Anfang an.
SPDWill kostenloses warmes Mittagessen in Kita und Schule, ein Landesschulbauprogramm und Beitragsfreiheit als Ziel.
GRÜNEFördert Gemeinschaftsschulen und finanziert Kita- und Schulsozialarbeit verlässlich.
BSWSetzt auf gute Schulen, mehr Lehrkräfte, beitragsfreie Kitas und faire Bildungschancen für alle Kinder.
FDPWill Informatik-Schwerpunkte mit Fokus auf KI und Medienkompetenz, ohne pauschale Handy-Verbote.
Digitales
Schnelles Netz auf dem Land
Breitband ≥ 1000 Mbit/s22,44 %

Anteil der Haushalte mit Gigabit-Anschluss. Mehr ist besser.

Breitband ≥ 100 Mbit/s88,99 %

Anteil der Haushalte mit mindestens 100 Mbit/s. Mehr ist besser.

Breitband ≥ 50 Mbit/s91,45 %

Anteil der Haushalte mit mindestens 50 Mbit/s. Mehr ist besser.

Was die Parteien wollen
AfDSetzt auf Digitalisierungs- und KI-Strategie gegen Fachkräftemangel statt Anwerbung, mit kostenfreier Beratung für Unternehmen.
CDUWill Glasfaser und Mobilfunk flächendeckend ausbauen, weiße Flecken schließen und die Verwaltung digitalisieren.
DIE LINKEWill einen Rechtsanspruch auf bezahlbares Internet, digitale Teilhabe und gemeinwohlorientierte Verwaltungsdigitalisierung.
SPDWill flächendeckendes Breitband und Glasfaser, digitale Verwaltungsleistungen und datenschutzkonforme Digitalisierung in Schulen und Justiz.
GRÜNEWill Glasfaser flächendeckend bis zur letzten Milchkanne und eine digitale Verwaltung.
BSWWill Verwaltung bürgernah digitalisieren, Glasfaser flächendeckend ausbauen und ein Recht auf analoges Leben sichern.
FDPWill Digitalisierung und KI in der Schule fördern, lehnt pauschale Handy- und Social-Media-Verbote ab.
Migration & Zuwanderung
Nur zur Einordnung — keine Wertung
Außenwanderungssaldo167 je 1 Tsd. EW

Zeigt, ob mehr Menschen aus dem Ausland zuziehen oder ins Ausland wegziehen — je 1.000 Einwohner. Ein positiver Wert heißt: Es kommen mehr Menschen aus anderen Ländern her, als von hier ins Ausland gehen.

Ausländeranteil7,1 %

Anteil der Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit. Rein informativ – Nationalität wird bewusst nicht als gut oder schlecht gewertet und fließt nicht in den Score ein (auf der Karte nur zum Erkunden einfärbbar).

Nur zur Einordnung — diese Werte werden bewusst nicht als gut oder schlecht gewertet.

Was die Parteien wollen
AfDWill Aufnahmestopp für Nicht-EU-Zuwanderung, Zurückweisung an der Grenze und 100 Millionen Euro für eine Abschiebeoffensive.
CDUWill Migration ordnen, begrenzen, steuern, irreguläre Migration auf null senken, Rückführung ohne Bleiberecht.
DIE LINKEWill faire Arbeitsmigration, Schutz vor Ausbeutung und Integration auf Augenhöhe; das Asylrecht bleibt unverhandelbar.
SPDWill geordnete Zuwanderung als Chance, Bleibeperspektive bei Arbeit und Ausbildung; Abschiebungen bleiben ultima ratio.
GRÜNESetzt auf gelingende Integration und ein weltoffenes Sachsen-Anhalt ohne Menschenfeindlichkeit.
BSWSteht zum Asylrecht, will Arbeitsmigration staatlich steuern, Integration mit klaren Regeln und konsequente Abschiebung Abgelehnter.
FDPWill Arbeitskräften Aufenthaltstitel binnen vier Wochen geben und Ausreisepflichten durchsetzen.
Demokratie & Beteiligung
Wahlbeteiligung, Volksentscheide, Mitbestimmung
Wahlbeteiligung77,73 %

Wahlbeteiligung als Zeichen für gesellschaftliches Engagement und Zusammenhalt. Mehr ist besser.

Was die Parteien wollen
AfDKeine konkrete Aussage im Wahlprogramm 2026.
CDUWill politische Bildung gezielt stärken, mit sachlicher Information statt Belehrung.
DIE LINKEWill politische Bildung und Demokratiebildung ausbauen sowie demokratische Beteiligung etwa durch Petitionen stärken.
SPDWill Wahlalter auf 16 senken, Bürgerräte einführen und Hürden für Volksbegehren senken.
GRÜNEStärkt Demokratie mit klarer Haltung gegen Rechtsextremismus und einem Demokratiefördergesetz.
BSWWill Volksbegehren und Volksentscheide erleichtern, verbindlicher machen sowie Bürgerbudgets und Jugendbeteiligung ausbauen.
FDPKeine konkrete Aussage im Wahlprogramm 2026.

Strukturdaten je Kreis: wohnlupe.de (Deutschlandatlas/BBSR, INKAR, DWD). Parteipositionen: zusammengefasst aus den offiziellen Wahlprogrammen, sortiert nach aktueller Prognose — ohne Gewähr (siehe Abschnitt „Wer tritt an").

04

Wer tritt an?

Sortiert nach aktueller Prognose
42,0 %Prognose2021: 20,8 %
US
Ulrich Siegmund
AfD Sachsen-Anhalt
Spitzenkandidat:in
Aus dem Wahlprogramm · in einfacher Sprache

Die AfD will keine weiteren Menschen aus Nicht-EU-Ländern aufnehmen und deutlich mehr Geld für Abschiebungen ausgeben. Familien mit deutscher Staatsangehörigkeit sollen ein Begrüßungsgeld für Kinder bekommen. Den Fachkräftemangel will die Partei mit Technik, Digitalisierung und KI lösen statt mit Anwerbung aus dem Ausland.

Wahlprogramm lesen ↗Regierungsprogramm (beschlossen 11.04.2026)
24,0 %Prognose2021: 37,1 %
SS
Sven Schulze
CDU Sachsen-Anhalt
Spitzenkandidat:in
Aus dem Wahlprogramm · in einfacher Sprache

Die CDU will mehr Polizei und eine strengere Migrationspolitik mit konsequenter Rückführung. Wirtschaftlich soll Sachsen-Anhalt zu einer der attraktivsten Regionen Europas für neue Unternehmen werden, vor allem in Chemie und Pharma. In den Schulen sollen mehr Praxis und KI dazukommen, und Ärzte sollen auch auf dem Land gut erreichbar bleiben.

Wahlprogramm lesen ↗Regierungsprogramm (Entwurf, März 2026)
13,0 %Prognose2021: 11,0 %
EA
Eva von Angern
DIE LINKE Sachsen-Anhalt
Spitzenkandidat:in
Aus dem Wahlprogramm · in einfacher Sprache

Die Linke will gute Bildung von der Kita an, mit mehr Personal in Kitas und Schulen. Gesundheit und Pflege sollen sich am Gemeinwohl orientieren, nicht am Profit. Außerdem setzt die Partei auf faire Löhne, mehr Tarifverträge und den Erhalt von Industrie-Arbeitsplätzen im Osten.

Wahlprogramm lesen ↗Wahlprogramm (Entwurf, März 2026)
6,0 %Prognose2021: 8,4 %
AW
Armin Willingmann
SPD Sachsen-Anhalt
Spitzenkandidat:in
Aus dem Wahlprogramm · in einfacher Sprache

Die SPD will die Industrie und faire, tariflich bezahlte Arbeit im Land sichern. Kinder sollen in Kita und Schule ein kostenloses warmes Mittagessen erhalten, und Schulen sollen auch auf dem Land bleiben. Junge Menschen sollen entlastet werden – etwa mit einem günstigeren Führerschein und einem vergünstigten Deutschlandticket.

Wahlprogramm lesen ↗Wahlprogramm (beschlossen 21.03.2026)
4,0 %Prognose2021: 5,9 %
SS
Susan Sziborra-Seidlitz
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Sachsen-Anhalt
Spitzenkandidat:in
Aus dem Wahlprogramm · in einfacher Sprache

Die Grünen wollen erneuerbare Energien stark ausbauen – als Jobmotor und für bezahlbare Preise. Sie stellen sich klar gegen Rechtsextremismus und wollen die Demokratie im Land stärken. Außerdem sollen Schulen und der Nahverkehr besser werden, gerade in ländlichen Gegenden.

Wahlprogramm lesen ↗Wahlprogramm (Mai 2026)
4,0 %Prognose2021: neu
BSW
Claudia Wittig & Thomas Schulze
Bündnis Sahra Wagenknecht Sachsen-Anhalt
Spitzenkandidat:in
Aus dem Wahlprogramm · in einfacher Sprache

Das BSW will Industrie und Mittelstand im Land erhalten und faire Tariflöhne stärken. Energie soll sicher und für alle bezahlbar bleiben. In der Außenpolitik steht die Partei für Frieden und lehnt mehr Ausgaben für Waffen ab.

Wahlprogramm lesen ↗Wahlprogramm (beschlossen 07.03.2026)
3,0 %Prognose2021: 6,4 %
LH
Lydia Hüskens
FDP Sachsen-Anhalt
Spitzenkandidat:in
Aus dem Wahlprogramm · in einfacher Sprache

Die FDP will weniger Bürokratie – viele Regeln sollen ein Ablaufdatum bekommen. Die Kosten für die Stromnetze sollen sinken, weil Sachsen-Anhalt viel Windstrom erzeugt. In der Schule setzt die Partei auf KI-Klassen statt pauschaler Handyverbote und will Fachkräfte schneller ins Land holen.

Wahlprogramm lesen ↗Wahlprogramm (Entwurf, April 2026)

Reihenfolge nach aktueller Wahlprognose (Stand 2026-05-13); Ergebnis 2021 klein als Vergleich. Umfragen: DAWUM (ODbL). Spitzenkandidat:innen & die Programm-Zusammenfassungen sind redaktionell in einfacher Sprache aufbereitet (max. 3 Sätze) — ohne Gewähr, bitte gegen die offiziellen Programme prüfen. Parteien ohne veröffentlichtes Wahlprogramm werden hier nicht gezeigt. Daten & Analyse: wohnlupe.de

05

Wie & wo wählen

Termin · Briefwahl · Service
Der WahltagSonntag, 6. September 2026

Wahllokale geöffnet: 08:00–18:00 Uhr. Wer nicht ins Wahllokal kommt, kann vorab per Briefwahl abstimmen.

Die Briefwahl kannst du nach Erhalt der Wahlbenachrichtigung bei deiner Gemeinde-/Stadtverwaltung beantragen — online, schriftlich oder persönlich.

Gut zu wissen
  • Briefwahlunterlagen rechtzeitig vor dem Wahltag beantragen
  • Wahlberechtigt: Deutsche ab 18 mit Hauptwohnung in Sachsen-Anhalt
06

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